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STANDARDAUSFÜHRUNG DER EINZELNEN ARBEITEN

Baustelleneinrichtung sowie alle erforderlichen Vermessungen, Platzmieten und Absicherungen werden von uns vorgenommen, ebenso das Entfernen von Bäumen und Sträuchern, soweit notwendig; Kanalisationsarbeiten, Aushub der Baugrube einschließlich der Arbeitsräume samt Wiedereinfüllen derselben. Das restliche Aushubmaterial wird auf dem Grundstück roh planiert bzw. abgefahren. Der Rohbau wird in herkömmlicher Bauweise errichtet.

 

BETON-UND MAURERARBEITEN

Die Fundamente, Bodenplatte und gewählten Wand- und Deckendimensionen entsprechen den statischen Erfordernissen. Der Fundamenterder wird nach VDE-Vorschriften in die Fundamente eingelegt. Keller und Tiefgaragenumfassungswände in wasserundurchlässigem Stahlbeton. Kellerinnenwände als Mauerwerk oder in Beton, Treppenkonstruktionen in Stahlbeton als Fertigteil. Bei den Galeriewohnungen Holztreppen mit Bucheauftritten. Geschoßdecken als Elementdecken mit Fugenteilung. Betongüte und Abmessungen nach statischer Berechnung. Tragende Innenwände aus Ziegel, Wohnungstrennwände als Schallschutzwände in Kalksandstein, Dicke nach Statik und Forderungen des Schallschutzes. Der Baustoff Beton kommt nur bei statischer Erfordernis zum Einsatz. Die sonstigen Zwischenwände werden in Ziegel gemauert. Außenwände aus 36,5 cm Wärmedämmziegeln sichern ein behagliches Raumklima. Die Anforderungen der neuen Wärmeschutzverordnung werden erfüllt.

 

KAMIN

Der Heizungskamin wird als dreischaliges Montage-Schomsteinsystem, bestehend aus Mantelstein, Isolierschale und keramisches Innenrohr, ausgeführt.

 

KELLERFENSTER UND LICHTSCHÄCHTE

Eingebaut werden Stahl- oder Kunststoff-Fenster. Soweit erforderlich, werden Licht
schächte in Beton, oder Kunststofflichtschächte gesetzt. Die Abdeckung erfolgt mit verzinkten Lichtschachtrosten in trittsicherer Ausführung mit Abhebesicherung.

 

DACHDECKER-UND SPENGLERARBEITEN

Das Dach wird mit roten Betondachsteinen eingedeckt. Sämtliche Spenglerarbeiten in Titanzink oder Kupfer.

 

DACHKONSTRUKTION

Der Dachstuhl wird aus imprägniertem Nadelholz nach den statischen Erfordernissen errichtet, mit Dachverschalung, Unterspannbahn, Konterlattung und Lattung. Von außen sichtbare Teile der Konstruktion werden gehobelt. Zur Wärmedämmung werden Mineralfaserbaustoffe zwischen die Sparren eingebracht.

 

HEIZUNG

Heizungsanlage:
Für die Beheizung der Gebäude ist im Kellergeschoß von Gebäude A eine ölbefeuerte Warmwasser-Pumpenheizung einschließlich zentraler Warmwasserbereitung vorgesehen. In den Sommermonaten kann die Heizung ausschließlich auf Warmwasserbereitung umgestellt werden.

Regelanlage:
Die witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung sorgt für einen sparsamen Verbrauch der Heizungsanlage.

Heizträger:
Eingebaut wird eine energiesparende Fußbodenheizung. Die stufenlose Regelung der Raumtemperatur erfolgt raumweise über Raumthermostate. Verbrauchsmesser für die Heizkostenabrechnung. Auslegung der Heizung für Raumtemperaturen nach DIN 4701. Sämtliche freiliegenden Heizleitungen im Kellergeschoß werden wärmegedämmt und mit Kunststoff ummantelt.

 

SANITÄRE INSTALLATION

Für die Installation der Kalt und Warmwasserleitungen werden verzinkte Gewinderohre verwendet. Isolierung gemäß Heizanlagenverordnung.
Keramische und emaillierte Einrichtungsgegenstände in weiß, Umfang der Ausstattung wie in den Grundrissen dargestellt.

Einbaubadewanne:
170 x 75 cm, mit verchromter Einhand-Wannenfüll- und Brausebatterie.

Einbaustahlbrausewanne
80 x 80 cm, Duschabtrennung, Einhebelmischbatterie, Brausekopf mit Verstellstange.

Waschtisch in Porzellan:
Ca. 60 x 50 cm mit verchromter Einhebelmischbatterie, zweiteiliger verchromter Handtuchhalter, Seifenschale, Spiegel.

WC in Porzellan: Wandhängend, mit Unterputz-Spülkasten, verchromter Papierrollenhalter.

Waschmaschine:
Falls vorgesehen, Anschluß im Bad, ansonsten Anschlussmöglichkeit im Kellergeschoß.
Handwaschbecken:
Aus Kristallporzellan mit Einhebelmischbatterie, Spiegel.

Küche:
Anschlussmöglichkeit für Kalt und Warmwasser sowie Abwasser im Spülbereich.

Gartenwasserleitung:
Im Erdgeschoß mit Kaltwasserzähler, Zapfhahn und Absperrventil je Wohnung mit Garten-Sondernutzungsfläche.

 

ELEKTROINSTALLATION

Die Stark- und Schwachstrominstallation wird unter Putz, mit Ausnahme der Kellerräume, noch DIN 18015, Teil 1 und 2 ausgeführt.
Beleuchtungskörper in den Eingangsbereichen, Treppenhäusern, Kellerfluren und Außenanlagen. Treppenraumbeleuchtung über Zeitautomaten. Unterverteilung in den Wohnungen mit Sicherungsautomaten. Steckdosen gemäß Installationsplan. Anschlussmöglichkeit für E-Herd in der Küche. Jede Wohnung erhält eine Gegensprechanlage mit Gong oder Klingel und elektrischem Türöffner für die Hauseingangstüre. Zähler im Kellergeschoß. Im Kellerabteil Deckenleuchte, Schalter und Steckdose. Verbrauchsmessung über zugehörigen Zähler der Wohnung.

 

ANTENNENANLAGE; FERNMELDEANLAGE

Leerrohr für Telefonanschluß einschließlich Postdose, Anschluß für Fernsehen und Rundfunk im Wohn- und Kinderzimmer. Die Wohnungen sind an das Breitbandkabel der Telekom angeschlossen.

 

VERPUTZARBEITEN

Innenputz: Im Keller Beton und Kalksandsteinwände ohne Putz. In den Wohnräumen Feinputz an den Wänden. Feinputz an den Decken in den Wohngeschossen nur bei geschalten Decken. Im Treppenhaus stoßfester Kalkzementputz, obere Lage als Glätt- oder Reibeputz. Die Dachschrägen der Dachgeschoßwohnungen werden mit Trockengipsplatten verkleidet.

Außenputz: Kalk-Zementputz, oberste Lage als mineralischer Edelputz, im Sockelbereich fein verriebener Zementputz.

 

FENSTER
Zur Ausführung kommen isolierverglaste, pflegeleichte, weiße Kunststoff Fenster. Verglasung mit Isolierglas (k=1,1) entsprechend den erforderlichen Schallschutzklassen. Je 1 Flügel pro Raum wird als Dreh-Kipp-Flügel ausgebildet. Beschläge aus eloxiertem Aluminium. Falze mit Lippendichtung. Außenfensterbänke aus eloxiertem Aluminium. Die Haustüre ist ebenfalls aus Kunststoff mit Lichtausschnitt.

 

INNENTÜREN

Zimmertüren:
Holzzargen und Türblätter wahlweise in Buche (fumierte Ausführung). Beschläge in verchromter Ausführung mit Langschild. Wohnzimmer- oder Küchentüren mit Glasausschnitt.

Wohnungseingangstür:
Kunststofftüre mit Zylinder.

Türen im Untergeschoß:
FH-Türen entsprechend den Brandschutzvorschriften.

 

FLIESEN UND PLATTENARBEITEN
Für die Keramikbeläge stehen Farbmuster zur Auswahl.

Bad:
Farbige Dekorfliesen, 1. Wahl, Wände ringsum raumhoch gefliest, gemäß aufliegendem Muster.

Küche:
Im Bereich der Spüle und des Herdes 60 cm hoch gefliest, im Bereich der Arbeitsplatte.

 

NATURSTEINARBEITEN

Innere Fensterbänke in Marmor (Carrara) in entsprechenden Breiten. Sichtflächen werden sauber geschliffen und poliert.

 

ESTRICHARBEITEN

Schwimmender Zement- oder Fließestrich in allen Räumen, auf Wärme- und Schalldämmung verlegt. An den Seiten werden Dämmstreifen eingelegt.

 

ROLLÄDEN

Alle Wohnungsfenster und -türen erhalten weiße Kunststoffrolläden. Hochschiebesicherung im Erdgeschoß. Dachflächen-, Dachgauben-, Erker-, Treppenhaus und Rundformfenster ohne Rollläden.

 

MALERARBEITEN

Decken und Wände werden mit einer wischfesten Dispersionsfarbe behandelt. Die Decken im Erd- und Obergeschoß erhalten eine Rauhfasertapete. Wände und Decken im Keller und in der Tiefgarage werden hell gestrichen. Sämtliche nicht verzinkten Stahlteile werden grundiert und erhalten einen Farbanstrich. Sichtbare Holzteile werden gestrichen.

 

SCHLOSSER-UND METALLARBEITEN

Das Treppengeländer und Balkongeländer wird in Stahl ausgeführt. Sichtschutzwand zwischen Terrassen und Balkonen. Ferner wird eine Schließ- und Briefkastenanlage installiert.

 

BODENBELAGSARBEITEN

Teppichbelag in Velour oder Schlinge nach Muster mit gekettelten Sockelleisten in Wohn- und Nebenräume.

Keramikfliesenbelag nach Muster im Windfang und in der Küche. Das Treppenhaus vom Keller bis zum Dachgeschoß sowie die Laubengänge erhalten einen Fliesen- oder Natursteinbelag.
Der TG-Boden wird als geglättete homogene Stahlbetonplatte ausgeführt. Im Keller Estrichbelag mit Anstrich.
Die Terrassen und die Hauszugangswege erhalten einen Betonwerksteinbelag auf Kiestragschicht, die Balkone eine glatte Betonoberfläche.

AUSSENANLAGEN

Die nicht überbauten Flächen werden mit Rasenflächen, Baum- und Strauchbepflanzung, sowie mit einem Kinderspielplatz gestaltet. Der Freiflächengestaltungsplan des Architekten ist hierzu Vorgabe.

 

ABSTELLRAUM

Jede Wohnung erhält lt. Plan einen eigenen Abstellraum im Kellergeschoß. Die Abtrennung der Keller erfolgt durch Profilstahl.

 

MÜLL

Abstellmöglichkeit für Mülltonnen in einem Müllhäuschen.

 

TIEFGARAGE

Für die Wohnungen werden Kfz-Stellplätze in der Tiefgarage erstellt. Das Garagentor wird außen über einen Schlüsselschalter, innen über einen Zugschalter geöffnet. Die Bodenplatte wird als homogene Stahlbetonplatte hergestellt und maschinell geglättet.
Die Tiefgarage wird weiß gestrichen.
Beleuchtung durch Langfeldleuchten, über Zeitautomat gesteuert. Notbeleuchtung nach Garagenverordnung. Die Tiefgarage wird natürlich belüftet.

 

FAHRRÄDER

An den Hauszugängen stehen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zur Verfügung. Ein Winterlager für die Fahrräder befindet sich in der Tiefgarage.

 

GARTEN

Die Erdgeschoßwohnungen erhalten nach Plan eine Grundstücksfläche als Sondernutzungsrecht. Der Garten wird humisiert und mit den gemeinschaftlichen Flächen nach dem genehmigten Bepflanzungsplan angelegt.
plan angelegt.

 

SONSTIGES

Wir werden uns bei der Bauausführung grundsätzlich an die Baubeschreibung halten. Grundlage für die Ausführung stellen die Werkplanung und die anerkannten Regeln der Baukunst dar. Änderungen, die sich bei der konstruktiven Durchbildung aus technischen und behördlichen Gründen oder aus Gründen der
Materialbeschaffung als notwendig und zweckmäßig erweisen und nicht erheblich wertmindernd auswirken, bleiben vorbehalten. Im 1. Jahr nach Bezugsfertigkeit evtl. auftretende Fugenrisse in Gipsbauteilen können durch Bauaustrocknung entstehen und stellen keine Mängel dar. In diesem Zeitraum ist auch auf die Durchlüftung der Räume besonders zu achten. Die in den Zeichnungen dargestellte Möblierung und Ausstattung ist, sofern nichtausdrücklich in der Baubeschreibung genannt, ein Einrichtungsvorschlag des Architekten und im Kaufpreis nicht enthalten. Geringfügige Abweichungen von den im Prospekt gezeigten Gebäudeansichten behalten wir uns vor.
Die DIN schreibt für die Wohnflächenberechnung der Terrassen und Balkone einen 50-prozentigen Ansatz für überdachte, einen 25-prozentigen Ansatz für nicht überdachte Grundflächen der tatsächlichen Fläche vor. Die zur Verfügung stehenden Grundflächen für diese Bereiche sind daher größer wie die angegebenen Wohnflächen. Bei den Dachgeschoßwohnungen ist zu beachten, dass Bereiche bis zu 2 m Höhe nur zur Hälfte gerechnet sind und die zur Verfügung stehende Grundfläche entsprechend größer als angegeben ist.
Bei der Gesamtwohnfläche ist ebenso der Putzabzug bereits berücksichtigt.
Bei Alternativbeschreibungen obliegt die Wahl der Ausführung dem Bauträger.
Alle qm-Angaben sind ca.-Angaben, geringfügige Änderungen stellen keine Wertminderung dar.


Aindling, Januar 1998

 
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